Kurkuma Superfood - Ihr unabhängiger Ratgeber

Kurkuma in der Ayurveda

Ayurveda ist die Bezeichnung für eine ganzheitlich ausgerichtete, traditionelle indische Heilkunst. Der Name bedeutet so viel wie Lebensweisheit und setzt sich übersetzt aus den Worten ‚Leben‘ (Ayus) und ‚Wissen‘ (Veda) zusammen. Während in Asien – hauptsächlich Indien, Nepal und Sri Lanka – die Ayurveda als echte medizinische Heilkunst gilt, hat sie sich in den westlichen Ländern eher als Wellness-Anwendung durchgesetzt. Zu den Bereichen der Ayurweda gehören Massagen und Reinigungen, Ernährung, Yoga und Heilpflanzen. Die Heilpflanzen wie Kurkuma spielen im Zusammenhang mit dem ganzheitlich zu betrachtenden Organismus eine wichtige Rolle. Besonders Curcuma gehört zu den wirksamsten Gewürzen der ayurvedischen Lehre, die auch in der evidenzbasierten Medizin Anerkennung findet.

Zulassung von Curcuma als Arzneimitteln der besonderen Therapierichtung „Ayurveda“

Während in der Ayurveda Kurkuma eine Arznei ist, gelten in Deutschland Präparate aus dem Ayurveda Bereich als Nahrungsergänzungsmittel. Curcuma ist eines der wichtigsten Gewürze der indischen Küche. Dass Curcuma inzwischen international als Heilpflanze anerkannt ist, liegt an vielen wissenschaftlichen Studien. Sie wiesen die Wirksamkeit von Inhaltsstoffe wie z. B. Curcumin nach. Die indische Curcuma longa wie auch die aus Java stammende Curcuma xanthorrhiza sind von der Kommission E – der Sachverständigenkommission für pflanzliche Arzneimittel des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte – als pflanzliche Arzneimittel zugelassen. Die Sachverständigenkommission E vergab die Zulassung dieses traditionellen Heilmittels speziell zum Einsatz bei Magen-Darm- Beschwerden.

Verwendung von Kurkuma in Ayurveda

Die Ayurveda Medizin sieht den Einsatz von Arzneien nicht nur in Bezug auf das jeweilige Krankheitsbild. Auch die Konstitution des zu behandelnden Menschen muss entsprechend zu einer Therapie passen. In der Ayurveda Heilkunde stellt Curcuma so etwas wie eine Basissubstanz dar. Dies beruht auf der Tatsache, dass die Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze vielseitig wirken. Vor allem der günstige Einfluss auf den Verdauungsvorgang, speziell auf die Fettverdauung ist erstaunlich. So lassen sich z. B. mit regelmäßigem Genuss von Curcuma Tee Galle- und Lebererkrankungen vermeiden oder zumindest mindern. Aber auch antiallergische, auswurffördernde, blutstillende, entzündungshemmende sowie fiebersenkende und wundheilende Effekte sind nachgewiesen. Daraus ergeben sich Anwendungsgebiete im Rahmen der Ayurveda Medizin wie im Bereich von Entzündung und Fiebersenkung. Beispiele sind Augen- und Ohrenentzündungen sowie entzündliche Vorgänge im Darmtrakt oder der Gebärmutter. Bei Erkältungskrankheiten, Bronchitis, Husten und Grippe sowie Asthma oder Nasennebenhöhlenentzündung bringt die Ayurveda Curcuma ebenfalls als Heilmittel zum Einsatz. Vor allem die auswurffördernde Wirkung von Gelbwurz kommt zum Tragen. Die antiallergischen, blutstillenden und wundspezifisch heilenden Eigenschaften nutzt Ayurveda für Ekzeme, Gürtelrose, Juckreiz sowie Schnitt- und Quetsch-Wunden.

Ayurveda Kurkuma Turmeric Gewürz

Ayurvedische Anwendungen

Folgende Anwendungsbeispiele und Rezepturen zum Gebrauch von Gelbwurz in der Ayurveda Heilkunde sind jedem Anhänger der Ayurveda bekannt:

  • In einer Tasse mit kochendem Wasser 1 bis 2 Teelöffel geschnittene Gelbwurzel etwa 5 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Danach abseihen und vor einer Mahlzeit trinken. Als Mittel für eine gute Verdauung ist dies sehr empfehlenswert.
  • Bei Halsschmerzen hilft, einen halben Teelöffel Curcuma-Pulver in 150 ml Milch etwa 10 Minuten lang köcheln lassen, danach abgießen und lauwarm trinken.
  • Bei Atemwegserkrankungen wie Husten wird 1 g Curcuma Pulver mit Ghee – bei uns Butterschmalz genannte, geklärte Butter – vermischt. Das Gemisch 2 bis 3 x täglich einnehmen.
  • Eine Paste gegen feuchte Ekzeme enthält ebenfalls ein Gemisch aus Curcuma und Ghee.
  • Bei Gürtelrose hilft das Auftragen einer dicken Senfölschicht auf die betroffene Fläche mit darüber gestreutem Curcuma Pulver.
  • Bei Nesselsucht bringt das Auftragen von einem Gemisch aus Joghurt und Gelbwurz Pulver Linderung.
  • Bei Akne und anderen lokalen Hautentzündungen empfiehlt das Ayurveda Heilprinzip eine Paste aus 4 Teelöffeln Milch (oder Wasser) und einem halben Teelöffel Curcuma Pulver.

Bedeutung einzelner ayurvedischer Begriffe – in Sanskrit:

  • angamardaprashamana: Schmerz lindernd (analgetisch) bei Gliederschmerzen, Grippe usw.
  • hikkanigrahana: gegen Schluckauf
  • jvarahara: fiebersenkend (antipyretisch)
  • kamalanaschaka: gegen Gelbsucht (mit Amalaki).
  • kandughna: gegen Juckreiz (gut kombinierbar mit Adhatoda vasika)
  • kasahara: Husten lindernd
  • kushthaghna: gegen Hautentzündungen
  • lekhanhiya: abbauend, auskratzend
  • mutrasamgraniya: gegen Schluckauf
  • samdhaniya: heilungsfördernd
  • shirovirechanopana: Nasennebenhöhlen reinigend
  • shulaprashamana: gegen Koliken, entkrampfend
  • sonistasthapana: blutstillend (innerlich und äußerlich, gut mit Zitronensaft)
  • sotahara: Ödeme und Schwellungen abbauend
  • stanyashodhana: Milch reinigend
  • svasahara: anti-asthmatisch
  • varnya: das Aussehen verbessernd
  • venasthapana: gegen Nervenschmerzen
  • visaghna: entgiftend

Dank der gut belegten, vielseitigen Wirkungen von Curcuma ist eine Anwendung, wie Ayurveda sie empfiehlt, sinnvoll. Auch die Anwendung als Kapsel hat sich mehr und mehr durchgesetzt, weil sie fertig dosiert ist und praktisch unterwegs einzunehmen ist. Aber auf gute und reine Qualität sollte geachtet werden.

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