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Ingwer – wertvolle Kraft aus der Natur

Ingwer gehört wie Kurkuma und Kardamon zur botanischen Familie Zingiberaceae. Von Indien über China bis nach Griechenland und Rom wurde die Wurzel bereits vor Hunderten von Jahren als kulinarisches und medizinisches Gewürz verehrt. Die Römer importierten es als Erste aus China, in der Mitte des 16. Jahrhunderts erhielt Europa jedes Jahr insgesamt mehr als 2.000 Tonnen der wirksamen Wurzelknolle aus Ostindien. Zu den führenden kommerziellen Produzenten von Ingwer gehören jetzt Jamaika, Indien, Fidschi, Indonesien und Australien. Lebkuchen, Ginger Ale und kandierter oder eingelegter Ingwer sind alles bekannte Produkte. Aber es ist mehr als ein Gewürz – seine medizinischen Eigenschaften wurden im Laufe der Jahrhunderte geschätzt und verwendet.

Inhaltsstoffe

Aktive Verbindungen in Ingwer umfassen Gingerol, Shogaol, Paradol, Zingeron, Zerumbon, 1-Dehydro-(10)-Gingerdione, Terpenoide und Flavonoide. Alle diese Verbindungen haben antioxidative Aktivitäten, während einige von ihnen tumorhemmende, entzündungshemmende, schmerzlindernde, antimikrobielle und leberschützende Aktivitäten haben.

 

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Ingwer gegen Entzündungen

1-Dehydro-(10)-Gingerdion, ein Wirkstoff in Ingwer, kann entzündliche Gene regulieren, indem es den NF-κB-Signalweg hemmt. Wie NSAIDs (Aspirin und Advil) blockiert Ingwer die Aktivitäten von COX-Enzymen, welche von zentraler Bedeutung für die Regulation von Entzündungsprozessen sind, sowie die Produktion von entzündlichen Chemikalien wie Leukotriene und Prostaglandine. Darüber hinaus zeigen Zellstudien, dass es die Freisetzung von proinflammatorischen Zytokinen aus Makrophagen hemmt und somit das Serum CRP bei erkrankten Menschen reduziert wird. CRP ist ein Eiweißstoff und Bestandteil des Immunsystems. Liegt eine Entzündung, ein Gewebeschaden (z.B. bei Tumorerkrankungen) oder eine Infektion vor, steigt der CRP Spiegel an und gibt je nach Höhe Aufschluss darüber, wie schwer die Erkrankung ist. Sinkt nun der CRP-Spiegel, deutet es darauf hin, dass eine Behandlung Wirkung zeigt.

Ingwer als Schmerzmittel

Ingwer reduziert effektiv subjektive Schmerzberichte. Regelmäßige tägliche Einnahme der scharfen Knolle kann Muskelschmerzen bei gleichzeitigem Widerstandstraining und Laufen mäßig reduzieren. Es ist laut Studien genauso wirksam wie Diclofenac (ein NSAID-Schmerzmittel) zur Schmerzbehandlung, ohne zu Verdauungsbeschwerden zu führen. Da Diclofenac bei fast allen Menschen zum Teil irreversible Magenschäden auslösen kann, ist Ingwer eine wertvolle Alternative, um Schmerzen und Entzündungen zu bekämpfen.

Allergie und Asthma

Laut Studien ist Ingwer eine gute Ergänzung zur medikamentösen Behandlung von Menschen mit allergiebedingtem Asthma. Es wurde festgestellt, dass die allergische Reaktion infolge der oralen Verabreichung seines Wirkstoffs Zerumbon positiv beeinflusst wurde. Bei diesen Studien zeigte sich eine verringerte Hyperreagibilität der Atemwege, die Einwanderung von Entzündungszellen ins Lungengewebe wurde verhindert und eine Verringerung der übermäßigen Schleimabsonderung wurde bewirkt. Darüber hinaus verringert Ingwer die Kontraktion der glatten Muskulatur in den Bronchien, welche durch Acetylcholin (Transmitter für die Übertragung von Nervenimpulsen) hervorgerufen wird.

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Ingwer fördert die Integrität des Darms

Die Vorgänge im Darmtrakt haben großen Einfluss auf entzündliche Prozesse im menschlichen Körper. Durch eine ungesunde Ernährungsweise wird die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut, welche für die Flüssigkeits- und Nährstoffaufnahme zuständig ist, gestört. Dies hat eine erhöhte Aufnahme von bakteriellen Abfallprodukten in den Körper zur Folge. Besitzt die Darmflora zudem wenige Bakterien mit wenigen Entzündungsmarkern und liegt zusätzlich noch eine Kombination mit einer fett- und zuckerhaltigen Ernährung vor, wird das Risiko für chronische Entzündungen deutlich erhöht. Welche Rolle spielt hierbei nun Ingwer? Durch die Einnahme der scharfen Knolle werden die entzündungsfördernden Enzyme direkt gehemmt oder ihre Bildung gar verhindert. Außerdem ist es förderlich für das Wachstum neuer Bakterienstämme. Gleichzeitig werden durch die Wirkstoffe im Ingwer schädliche Bakterienstämme abgewehrt. Weiterhin bestätigen Tierstudien, dass dieses medizinische Gewürz Magenläsionen reduziert. Dies geschieht möglicherweise durch Wachstumshemmung des Magenbakteriums Helicobacter pylori, welches für die Entstehung von Tumoren und Entzündungen verantwortlich ist, sowie durch Verringerung der Magensäuresekretion.

Ingwer hilft bei Übelkeit und Erbrechen

Ingwer besitzt nicht nur gute Eigenschaften in Bezug auf den Aufbau einer gesunden Darmflora, sondern bietet darüber hinaus eine nicht-medikamentöse Linderung bei Übelkeit, z.B. während der frühen Schwangerschaft oder bei Reiseübelkeit. Des weiteren wird Ingwer seit Jahrhunderten als Magenmittel gegen Blähungen – hier trägt es dazu bei, zusätzliches Gas aus dem Verdauungstrakt zu eliminieren – und Magenverstimmungen eingesetzt. Es hilft, den Magen zu beruhigen und Durchfall sowie Übelkeit loszuwerden, indem es den Magen-Darm-Trakt verlangsamt. Eine frühe Studie deutete darauf hin, dass es somit bei der Behandlung von Übelkeit wirksamer sein könnte als das Medikament Dimenhydrinat. Ebenso hilft Ingwer bei Übelkeit und Erbrechen, welche als Nebenwirkungen von Medikamenten auftreten, einschließlich der Behandlung während einer Chemotherapie.
Eine besondere Bedeutung für die Vorgänge, die zu Übelkeit und Magenverstimmungen führen, kommt hierbei dem Glückshormon Serotonin zu. Da das Gehirn und der Magen-Darm-Trakt über den Vagusnerv eng miteinander verbunden sind und sich die beiden Nervensysteme sehr ähneln, ist der Körper in der Lage, Informationen – die zu ca. 90% vom Darm ausgehen – an das Gehirn weiterzuleiten. Kommt es nun durch eine entsprechende Ernährungsweise zu einer erhöhten Serotoninfunktion im Verdauungstrakt, wird der Vagusnerv überaktiviert und es entstehen Übelkeit und Erbrechen. Die Ingwerwurzel kann diesen Symptomen entgegenwirken, indem es diese Überaktivierung durch Hemmung der Serotonin-Funktion verhindert.

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