Kurkuma Superfood - Ihr unabhängiger Ratgeber

Curcuma und Curcumin zur Behandlung von Hautkrankheiten

Curcuma als alternatives Heilmittel für Hautkrankheiten – Psoriasis, Sklerodermie, Vitilago…

Bei schwerwiegenden Hautkrankheiten wie Psoriasis (Schuppenflechte), Sklerodermie (Bindegewebsverhärtung), Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) und Hautkrebs wird in asiatischen Heilmethoden die hochwirksame Komponente von Curcuma, das Curcumin, verwendet. Dieser Wirkstoff bietet zahlreiche Vorteile gegenüber konventioneller Therapie und kann auch in Kombination mit ebendieser verwendet werden. Er bietet Schutz und potentielle Heilung, neutralisiert freie Radikale, reduziert UV-Schädigung und verhindert anomales Zellwachstum. Curcumin kann eingenommen werden oder äußerlich zur Hauttherapie angewendet werden. Studien haben bestätigt, dass Curcuminoide antioxidative, entzündungshemmende, antivirale, antibakterielle, antimykotische und anticancerogene Wirkung auf die Haut entwickeln. Da Curcuma einfach zu dosieren und unbedenklich anwendbar ist, kann es vielfältig zur Hauttherapie und als vorbeugendes Mittel verwendet werden.

Curcumin gehört zu den Natursubstanzen, deren chemopräventive Wirkung – also die Vermeidung oder Verzögerung von Erkrankungen – bereits in einigen Studien belegt werden konnte. Für die Behandlung problematischer Hautkrankheiten wie Psoriasis, Vitiligo und Hautkrebs-Melanome wurde es bereits in der traditionellen chinesischen und ayurvedischen Medizin verwendet.

Wenn Sie auch an der kosmetischen Anwendung von Curcuma interessiert sind, lesen Sie auch unsere Seite über Curcuma in Beauty und Wellness.

Curcuma Curcumin bei Hautkrankheiten

 

Psoriasis – Curcuma gegen Schuppenflechte

Psoriasis – im Volksmund Schuppenflechte – ist bekannt als eine Systemerkrankung, die sich negativ auf die Lebensqualität auswirkt und mit einem erhöhten Risiko von Herzproblemen und Organschädigungen verbunden ist. Ob erbliche Disposition, Autoimmunreaktionen oder eine Kombination dieser oder anderer Faktoren die Ursache sind, ist noch nicht hinlänglich erforscht. Aktuelle Behandlungen von Schuppenflechten sind zeitintensiv und nicht selten wirkungslos.

Studien und Patienten hingegen berichten von Heilungserfolgen mit Curcuma, sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet. In-vitro- und In-vivo-Studien beweisen die Fähigkeit des Curcumins Immunwege zu hemmen, die für die krankhafte Entwicklung (Pathophysiologie) von Psoriasis verantwortlich sind. Dazu gehören abnormes Zellwachstum und entzündliche Prozesse in den Zellen. Der gelbe Naturstoff scheint laut Studien der Universität von Texas in Houston die Produktion von Signalstoffen (Tumornekrosefaktor-α TNF) blocken zu können. Für Patienten, die bisher mit konventioneller Medikation keine Heilungschancen oder wenigstens eine Verbesserung dieser Hauterkrankheit erreichen konnten, ist Curcuma eine vielversprechende Alternative.

Sklerodermie – Curcumin gegen Bindegewebeverhärtungen

Systemische Sklerose ist eine Erkrankung, bei der das Bindegewebe verhärtet. Sie erstreckt sich auf Veränderungen der Haut, Muskeln, Blutgefäße und innere Organe. Diese Autoimmunerkrankung zerstört fälschlicherweise gesundes Körpergewebe. Curcumin kann gegen die krankhafte Vermehrung von Bindegewebe helfen, den Zustand stabilisieren oder verlangsamen.

Praktiker der alternativen Medizin empfehlen oft den Hauptwirkstoff des Kurkumas als Behandlung für entzündliche und Autoimmunerkrankungen. Studien zeigen, dass Curcumin den Wachstumsfaktor beta (TGF-β) unterdrückt, ein Signalmolekül, das an der Entwicklung der Sklerodermie beteiligt ist.

 

Vitiligo – Weißfleckenkrankheit, Scheckhaut

Vitiligo – Leucopathia acquisita – auch Weißfleckenkrankheit oder Scheckhaut genannt, ist eine Krankheit, bei der eine Depigmentierung der Haut auftritt. Die Ursache für Vitiligo ist nicht abschließend geklärt. Es werden autoimmune Blockierungen oder Zerstörung der Hautzellen, die Melanin herstellen (Melanozyten) vermutet. Die Erkrankung tritt gehäuft zusammen mit anderen Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto, Diabetes oder perniziöser Anämie bzw. Morbus Biermer auf.

Bei einigen Arten der Erkrankung wurde festgestellt, dass Curcumin den Pigmentverlust der Haut verhindern kann. Es verhindert den oxidativen Stress in den Melanozyten, die Melanin herstellen. Dadurch kann die Melanogenese, die Produktion des Hautpigments Melatonin, wiederhergestellt und die Repigmentierung initialisiert werden.

 

Curcumin unterstützt bei der Behandlung von Hautkrebs

Die verschiedenen Manifestationen von Hautkrebs wie Basaliome, Spinaliome, Melanome, Sarkome und Karzinome sind zwar alle unterschiedlich gefährlich, haben aber eines gemeinsam:
Entartete Hautzellen, aus denen sich Krebszellen entwickelt haben. Das Ziel bei der Behandlung von Hautkrebs muss also die Zerstörung der Hautkrebs-Zellen sein.

Curcumin hat in Studien gezeigt, dass es das Potential hat, sowohl das Wachstum von Hautkrebszellen zu mindern als auch bei Krebszellen den Zelltod auszulösen. Die Wachstumshemmung ist dabei von der eingesetzten Dosis der Curcuminoide abhängig. Zum Tod der Krebszellen kommt es, wenn eine hohe Dosis für kurze Zeit oder eine geringe Menge für längere Zeit auf die Zellen einwirken. Curcumin ist in der Lage den Kernfaktor-kappa B (NF-kB) und die Aktivität des Proteins IKK, das den NF-kB-Faktor einschaltet, zu stoppen. Die Hemmung des Faktor NF-KB in Kombination mit der Inaktivierung des IκB Kinase Enzym-Komplexes führt zum Absterben und Austrocknen der Haut-Krebszellen.

 

Fazit: Curcuma kann bei vielen Hautkrankheiten helfen

Bei vielen ernsthaften Hautkrankheiten, für die die Schulmedizin nicht immer effektive Medikamente und Behandlungsmethoden bereitstellt, kann Curcuma eine Alternative bieten. Bei schweren Erkrankungen sollte aber immer ein Arzt aufgesucht werden und keinesfalls eine unbeaufsichtigte Eigentherapie begonnen werden. Ob einem das gelbe „Wunderpulver“ tatsächlich hilft, muss jeder für sich probieren und entscheiden. Aufgrund der eigentlich kaum vorhandenen Nebenwirkungen ist es sicherlich einen Versuch wert. Gegebenenfalls kann auch neben der konventionellen Therapie eine Supplementierung mit Curcumin durchgeführt werden.

Eine ausreichend hohe Dosis Curcumin läßt sich allerdings nur mit Produkten erreichen, die den Wirkstoff als Extrakt enthalten. Wir empfehlen, auf leicht einnehmbare Kapsel-Produkte hoher Qualität zurückzugreifen. Diese sind regelmäßig über den Tag verteilt und mit Fett (Mahlzeit) einzunehmen.

Curcuma, Kurkuma Dosen mit wichtigen Empfehlungen Kapseln Hautkrankheiten Haut

Erfahren Sie hier mehr über Curcuma!

 

Studien über Hautkrankkeiten und Curcumin:

Pharmacol. 2013 Aug;169(8):1672-92. doi: 10.1111/bph.12131. Curcumin: an orally bioavailable blocker of TNF and other pro-inflammatory biomarkers. Aggarwal BB, Gupta SC, Sung B. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23315856

Biochem Biophys Res Commun. 2011 Aug 12;411(4):821-5. doi: 10.1016. Curcumin suppresses TGF-β signaling by inhibition of TGIF degradation in scleroderma fibroblasts. Song K, Peng S, Sun Z, Li H, Yang R https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21798239

Indian J Dermatol Venereol Leprol 2006 Jan-Feb;72(1):57-9. Turmeric (curcumin): A widely used curry ingredient, can contribute to oxidative stress in asian patients with acute vitiligo. Karin U Schallreuter1, Hartmut Rokos

Mol Biol Rep. 2015 Jan;42(1):267-75. doi: 10.1007/s11033-014-3769-2. Curcumin induces apoptosis through mitochondrial pathway and caspases activation in human melanoma cells. Jiang AJ, Jiang G, Li LT, Zheng JN. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25262359

Thangapazham RL, Sharad S, Maheshwari RK. Skin regenerative potentials of curcumin. Biofactors. 2013 Jan 11. doi: 10.1002/biof.1078.

Adv Exp Med Biol. 2007;595:343-57. Beneficial role of curcumin in skin diseases. Thangapazham RL, Sharma A, Maheshwari RK https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17569219

Drugs Dermatol. 2013 Oct;12(10):1131-7. Curcumin: a novel treatment for skin-related disorders. Nguyen TA, Friedman AJ. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24085048

Biochimie. 2016 Apr;123:73-80. doi: 10.1016. Curcumin shows excellent therapeutic effect on psoriasis in mouse model. Kang D, Li B, Luo L, Jiang W, Lu Q, Rong M, Lai R. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26826458




Hinweis:
Die vorliegenden dargestellten Inhalte dienen der neutralen Information und stellen keinen Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen Nähr-, Arznei-, Heilmittel, Methoden oder Behandlung dar. Wir empfehlen dringend, sämtliche Verwendungs- und Warnhinweise auf diesen Internetseiten sowie auf den jeweiligen Verpackungen der etwaig erworbenen Produkte streng zu beachten. Es kann keine Garantie auf Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Ausgewogenheit der Informationen gegeben werden. Die Inhalte ersetzen keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und sollten nicht als Grundlage eigener Diagnosen und Handlungen dienen. Wir übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus den hier dargestellten Inhalten ergeben.