Kurkuma Superfood

Kurkuma und Curcumin- Nutzen und Wirkung für Ihre Gesundheit

Kurkuma (Curcuma longa), indischer Gelbwurz oder auch indischer Safran genannt, und sein Hauptwirkstoff Curcumin gelten als wahre Wundermittel für Gesundheit und Wohlbefinden. Über 5000 Studien und Jahrtausende lange Verwendung in der indischen und chinesischen Medizin dokumentieren zahlreiche Vorteile für die Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten, potente Unterstützung pharmakologischer Medikamente und Förderung des Immunsystems und des allgemeinen Wohlbefindens.

Bereiche, in denen Kurkuma und sein Bestandteil Curcumin eingesetzt wird:

Das Beste ist allerdings, dass für Kurkuma so gut wie keine Nebenwirkungen bekannt sind und man es kaum überdosieren kann. Ausserdem lässt es sich sehr einfach in vielen leckeren Rezepten verwenden und genießen. Wollen Sie mehr darüber erfahren, wie Kurkuma ihnen helfen kann, wie es bei den jeweiligen Krankheiten wirkt und welche wissenschaftlichen Studien dies stützen? Worauf Sie bei Kauf, Verarbeitung und Verwendung achten sollten?

Wie Sie dieses köstliche und gesundheitsförderliche Gewürz in Ihre tägliche Küche integrieren und leckere Gerichte zum Nachmachen finden?

Dann sind Sie auf diesen Seiten goldrichtig!

Kurkuma Wurzel und Pulver

Wissenswertes über Kurkuma

Kurkuma, ist eine Pflanzenart in der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae). Ihr Name geht auf den altindischen Begriff „kunkuman“ zurück, der auf die safrangelbe Farbe des Wurzelstocks anspielt. Es wird vermutet, dass die Kurkuma-Pflanze ursprünglich aus den Gebirgsregionen Südasiens stammt. Ihre genaue Herkunft konnte bislang aber nicht eindeutig geklärt werden. Heutzutage wird Kurkuma vorwiegend auf dem indischen Subkontinent, in China, Indonesien und den südamerikanischen Tropen angebaut. 

Seit mehr als 5.000 Jahren ist die heilende Wirkung der Kurkuma-Pflanze bereits in der Avuryeda-Medizin Indiens und der traditionellen, chinesischen Medizin (TCM) bekannt. Damit zählt sie zu den ältesten bekannten Heilpflanzen der Welt. Üblicherweise wird die Kurkuma in der Ayurveda-Medizin mit schwarzem Pfeffer oder Ingwer vermischt. Durch die Beimischung dieser beiden Gewürze wird ihre Wirkung zusätzlich verstärkt. In Europa und den USA wurde Kurkuma zu Beginn lediglich als Küchengewürz verwendet. Seit nunmehr 50 Jahren beschäftigt man sich auch hier mit ihrer Wirkung auf den Organismus und die Gesundheit.

Charakteristisch für die Kurkuma-Pflanze sind neben ihrer safrangelben Farbe ihre langen Blätter, die bis zu einem Meter hochwachsen und an Schilf erinnern. Lediglich der Wurzelstock, wird zur Herstellung des Gewürzes und der Medizin verwendet. Dieser wird für mehrere Tage luftgetrocknet und anschließend mit einem Mörser zerrieben. Die Vermehrung der Kurkuma erfolgt über die Kurkuma-Wurzel, die sich fingerförmig im Erdreich ausbreiten und oberirdisch neue Blütenstände bilden. Die Kurkuma-Pflanze kann auch hierzulande jeder selber anpflanzen und so seinen eigenen Bio-Kurkuma herstellen.

Die Inhaltsstoffe von Kurkuma und ihre Wirkung

Hauptinhaltsstoffe der Kurkuma sind die Curcuminoide. Das Kurkumin oder Curcumin ist unter der Lebensmittelzusatznummer E100 als Färbemittel und Gewürz bekannt. Ihm verdankt die Pflanze ihre typische Gelbfärbung. Laut Studien besitzt das Kurkumin unter anderem eine krebshemmende, schmerzstillende, antioxidative, neuroprotektive und entzündungshemmende Wirkung (Studie). Daher wird es als eine Art Allheilmittel in der traditionellen Medizin genutzt. Kurkuma produziert Curcumin als Wirkstoff zum Eigenschutz gegen Fressfeinde und andere Krankheitserreger. Das ist eine übliche Überlebensstrategie für Pflanzen, die unter extremen Bedingungen aufwachsen. Wenn man das Kurkumin mit Öl in einer heißen Pfanne erhitzt, dann verstärkt sich sogar die Bioverfügbarkeit.

Ein weiterer, wichtiger Wirkstoff der Kurkuma sind die ätherischen Öle. Zu zwei bis sieben Prozent (Curcuma longa) besteht die Kurkuma-Wurzel aus ätherischen Ölen. Nachweislich werden ihnen antioxidative, antimikrobielle (gegen Bakterien/Viren/Pilze) und antineoplastische (gegen Tumore) Wirkungen zugeschrieben. Dies wurde in verschiedenen, klinischen Studien untersucht (z.B.  Studie). Obwohl die ätherischen Öle weniger aktiv als das Curcumin sind, sind sie für die gesundheitliche Wirkung der Kurkuma essenziell. Sie verbessern zum einen die Aufnahme des Curkumin in den Organismus und verstärken zum anderen deren Heilwirkung. In klassischen Kurkumin-Produkten sind durch die Trocknung aber keine ätherischen Öle mehr enthalten, weshalb es beim patentierten Kurkumin BCM-95 zugesetzt werden muss.

Kurkuma ist eine hervorragende Quelle für Eisen, Mangan, Vitamin B6 und Kupfer. Weitere Inhaltsstoffe der Kurkuma-Pflanze sind unter anderem Polysaccharide, Ferulasäure, Kaffeesäure, Vitamine (A, C, E, B1, B2 und B3), Mineralstoffe (Kalzium, Phosphor, Chrom, Kalium, Selen und Zink), Karotinoide, Eiweiß, Limonen, Vanillinsäure und der flüssige Naturharz Resin. Insgesamt wurden mehr als aktive 90 Inhaltsstoffe nachgewiesen, von denen einige bislang nur unzureichend chemisch entschlüsselt werden konnten.

Kurkuma hilft bei Vorbeugung und Behandlung von Krebs

Weit über 1.000 Studien haben bereits die gesundheitliche Wirkung des Kurkumins auf Krebspatienten erforscht. Bei den klinischen Studien wurden sehr viele verschiedene Krebsstadien und Krebsarten berücksichtigt. Grundsätzlich wurde festgestellt, dass das Kurkumin auf so gut wie alle Krebsarten einen positiven Effekt haben kann. Dies gilt sowohl therapiebegleitend als auch vorbeugend. Zu den positiven Effekten zählen unter anderem:

  • Gehemmte Mutation von vorbelasteten und gesunden Zellen,
  • Hemmung der Entstehung und Ausbreitung von Metastasen
  • Aktivierung eines Gens, das zum Selbstmord der Krebszelle führt
  • Hemmung einiger krebsfördernder Stoffe durch Antioxidanzien
  • Unterstützung der Strahlenbehandlung und Chemotherapie
  • Schädigung der Krebszellen durch die Aktivierung von körpereigenen Genen 
  • Stärkung der Doppellipidschicht der Zellmembranen.

Krebsarten, für die am besten gesicherte Erkenntnisse zur Wirkung des Kurkumins existieren:

  • Hautrebs
  • Darmkrebs
  • Brustkrebs
  • Lungenkrebs
  • Prostatakrebs
  • Gebärmutterhalskrebs

In Tierversuchen konnte gezeigt werden, dass die Metastasenbildung und Streuung bei Brustkrebs durch den Wirkstoff Kurkumin deutlich gehemmt werden kann. Ursächlich dafür ist die Aktivierung eines Proteins, das die Krebszelle blockiert und den Aufbau der gesunden Zellen fördert. Dabei behindert es nicht die schulmedizinischen Wirkstoffe. Im Gegenteil, es kann sogar unterstützend zu anderen Medikamenten zur Anwendung kommen und so den Behandlungserfolg erhöhen.

Bei In-Vitro-Studien konnte zudem gezeigt werden, dass Kurkumin zwei krebsfördernde Proteine des Hautkrebses unterdrückt.  So beschleunigt es den programmierten Zelltod der Krebszellen, den sogenannten “Selbstmord der Zelle” (Apoptose). Hierdurch ist ein schnellerer und effizienterer Therapieerfolg bei der Krebsbehandlung möglich.

Bei Darmkrebs wirkt Kurkumin sogar präventiv, indem es die Entstehung von Darmpolypen eingrenzt. Diese können nämlich nach Jahren mutieren und bösartige Krebszellen bilden. Falls der Patient bereits unzählige Darmpolypen hat, kann auch hier Kurkumin zum Einsatz kommen. Studien haben gezeigt, dass durch den Einsatz des gelben Heilmittels über die Hälfte der Darmpolypen reduziert werden können.

Bei allen genannten Krebsarten kann Kurkumin auch therapiebegleitend zur Anwendung kommen, um die Resistenzbildung der Krebszellen einzuschränken. Laut einer amerikanischen Studie weist Kurkumin positive Wechselwirkungen mit mehr als zehn gängigen Chemotherapeutika, unter anderem Bortezomib, Cisplatin und Taxol, auf. Überdies erhöht es die Durchlässigkeit der Zellmembranen der Krebszellen und erhöht dadurch die Erfolgschancen der Strahlentherapie.

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Kurkuma als Schutz vor Demenz und für Alzheimer

Da freies Curcumin ungehindert die Blut-Hirn-Barriere passieren kann, ist es zur Unterstützung der Behandlung von vielen Erkrankungen des Gehirns geeignet. Dazu werden unter anderem Multiple Sklerose, Demenz und Alzheimer gezählt. Mittlerweile leidet etwa jeder zwölfte Bürger in Westeuropa und Nordamerika über 65 Jahre unter Alzheimer. Damit gilt diese Erkrankung als eine der häufigsten in dieser Altersklasse. Die Ursachen für die Entstehung von Alzheimer sind noch nicht vollständig geklärt, jedoch wird davon ausgegangen, dass sowohl genetische Faktoren als auch Infektionen der weißen Hirnmembran und Ablagerungen von Plaques in den neuronalen Gehirnzellen den Ausbruch begünstigen.

Kurkumin kann zum einen unterstützend dabei helfen, dass sich die Myelin-Schichten, also die weiße Hirnmembran, nicht vorzeitig abbaut und die Leistungsfähigkeit des Gehirns langfristig erhalten bleibt. Zum anderen ist antioxidative Eigenschaft des Wirkstoffes sehr wichtig. Kurkumin gibt dem Körper und natürlich auch dem Gehirn einen regelrechten Sauerstoff-Schub. Dadurch erhöht sich die Oxidation in den Zellen und Entzündungen werden eingedämmt. In der Tat gibt es in Indien, dem Land, indem weltweit das meiste Kurkuma pro Kopf verzehrt wird, vergleichsweise wenig Alzheimer-Fälle.

Eine Studie des Kariya Toyota General Hospital kam zu dem Schluss, dass sich die Gedächtnisleistung von Alzheimer-Patienten durch die regelmäßige Einnahme von Curcuma sogar deutlich erhöhen kann. Mehrere Patienten nahmen über einen Zeitraum von einem Jahr tagtäglich je ein Gramm Curcuma zu sich. Zwei der Probanden konnten nach der Curcuma-Therapie ihre Familie wiedererkennen, die sie zuvor aufgrund der Erkrankung als Fremde betrachteten (Studie). Allerdings haben an der Studie nur sehr wenige Probenaden teilgenommen.

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Kurkuma bringt die Verdauung in Schwung

Beschwerden wie Völlegefühl und Verstopfung können mit Curcumin nachhaltig therapiert werden. Da der Wirkstoff die Produktion der Gallenflüssigkeit und der Magensäure anregt, können insbesondere Fett und Kohlenhydrate in der Nahrung besser verdaut werden. So können auch Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente besser vom Organismus aufgenommen werden. Durch die effiziente Fettverdauung schwören auch einige Mediziner und Ernährungswissenschaftler auf die Therapie von Adipositas-Patienten (Fettleibigkeit) mit Curcumin. Der gelbe Wirkstoff regt nachhaltig den Stoffwechsel an und fördert die Fettverbrennung. Auf diese Weise sorgt Curcuma neben seiner Hilfestellung beim Abnehmen auch für eine optimale Wasserverteilung in den Zellen. Dies vermeidet lästige Wassereinlagerungen.

In dem Journal „Molecular Nutritional and Food Research” wurde eine Studie vorgelegt, demzufolge Darmentzündungen bei Mäusen mithilfe von Kurkumin vollständig therapiert werden konnten. Nahmen die Mäuse fünf Tage vor dem Auftreten der entzündungsfördernden Faktoren Curcuma zu sich, so war kein Ausbruch einer Entzündung zu verzeichnen. 

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Kurkuma als wirkungsvolles Schmerzmittel und Entzündungshemmer

Sowohl das gelbe Curcumin als auch die unterschiedlichen ätherischen Öle haben in verschiedenen Experimenten starke entzündungshemmende Wirkung gezeigt. Für Curcumin wurde in zahlreichen Studien gezeigt, das dessen Wirkung bei Inflammationen und Infekten mit der von vielen chemischen Medikamenten wie Hydrokortison, Paracetamol und anderen durchaus mithalten kann. Nur haben diese deutlich mehr schädliche Nebenwirkungen.

Eine Besonderheit stellt die Hilfe des Curcumins bei der Linderung des Reizdarm-Syndroms da. Eine Studie an Mäusen hat gezeigt, dass durch Gabe von Curcumin nach fünf Tagen, vor dem absichtlichen Auslösen einer Dickdarmentzündung geschützt waren. Sie haben weniger Gewicht verloren und alle Symptome einer typischen Dickdarmentzündung waren stark reduziert. Die Forscher können den Effekt des gelben Pulvers hier noch nicht vollständig begründen. Ermutigend ist jedoch, dass nur geringe Dosis Curcumin notwendig war.

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Kurkuma unterstützt die Therapie von Diabetes

Mittlerweile leiden rund 60 Millionen Menschen in Europa unter Diabetes, von denen etwa 90 Prozent von Typ II betroffen sind. Tendenz steigend. Diese Volkskrankheit kostet das Gesundheitssystem jährlich mehr als 100 Milliarden Euro. Dabei wäre diese Krankheit unter anderem durch eine gesündere Ernährung, mehr Bewegung und ein gesundes Körpergewicht oft vermeidbar.

Insbesondere bei Patienten, die aufgrund einer Glukoseintoleranz potenziell an Diabetes mellitus erkranken könnten, wurde in den letzten Jahren vermehrt nach Alternativen geforscht. In einer im Jahre 2012 veröffentlichten Studie wurden 240 Probanden diesbezüglich getestet. Die erste Gruppe nahm tagtäglich 1,5 Milligramm Kurkumin zu sich, die andere Gruppe erhielt ein Placebo. Nach neun Monaten erkrankte niemand der ersten Gruppe an Diabetes. In der Placebo-Gruppe wurden hingegen neun Probanden krank. Auch bei Diabetes Typ-II soll Kurkumin einen positiven Effekt haben, indem es die Insulin-Resistenz einiger Patienten verhindert.

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Kurkuma schützt vor Herzkrankheiten durch zu hohes Cholesterin

Viele Menschen sorgen sich um ihren Cholesterinspiegel. Hierbei ist aber weniger der Gesamt-Cholesteringehalt als vielmehr das Verhältnis von “gutem” HDL- zu “schlechtem” LDL-Cholesterin entscheidend. Grundsätzlich ist Cholesterin für uns lebenswichtig. Ein schlechtes HDL/LDL-Verhältniss kann jedoch zu Arterienverkalkung und in dessen Folge zu Herzkrankheiten führen. Wie nehmen ein Teil an Cholesterin durch die Nahrung auf, der größte Teil wird jedoch in der Leber produziert. Durch vernünftiges Nahrungs- und Gewichtsmanagement kann der Cholesterinspiegel reguliert werden. Dies lässt sich sehr gut durch den Konsum von Kurkuma, bzw. Curcumin unterstützen.

Das Curcumin fungiert als Botschafter-Molekül für einige Gene in den Leberzellen. Über einige biochemische Schritte führt es dazu, das der LDL-Cholesterin-Anteil im Blut sink. Dieser Zusammenhang wurde in mehreren unabhängigen Studien untersucht (Studie). Ausserdem unterstützt Kurkuma bei der Unterdrückung der Ansammlung von Cholesterin in den Blutzellen und verhindert die gesundheitlich gefährliche Oxidation des LDL-Cholesterins (Studie). Beide Effekte senken den Cholesteringehalt im Blut. So kann die Einnahme von Curcumin indirekt vor kardiologischen Problemen schützen.

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Kurkuma schützt die Atemwege und hilft bei Allergien

Für chronische Atemwegserkrankungen wie beim allergischen Asthma und bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung wurden lange Zeit Kortikosteroide eingesetzt. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass dieser Wirkstoff sich als nicht effizient bei der Behandlung erweist. Kurkumin könnte hier eine Alternative darstellen, da der Naturstoff Polyphenole enthält. Diese fangen die freien Radikale ab und binden überschüssiges Stickstoffmonoxid. Die Folge: Der Patient kann besser atmen, da mehr Sauerstoff in die Atemwege und Lungen gelangt. Zugleich besitzt Curcumin eine oxidationsfördernde Funktion, indem es die Zellatmung anregt und die Membranen durchlässiger für die Sauerstoffmoleküle macht.

Kurkuma unterstützt die Leberregeneration

In einem Tierversuch wurden bei Ratten etwa zwei Drittel der Leber entfernt und sie anschließend entweder mit Erythropoetin, einem Hormon zur Anregung der roten Blutkörperchen oder einer Erythropoetin-Kurkuma-Mischung behandelt. Herausgekommen ist, dass das Protein allein die Leberregeneration nicht anregt. Das Kombinationspräparat aber konnte nachweislich den oxidativen Stress reduzieren und die Bildung neuer Leberzellen anregen. Auch bei menschlichen Probanden zeigte sich, dass Leberzirrhosen und -fibrosen durch eine Curcumin-Therapie eventuell verhindert werden können. Denn der Wirkstoff unterdrückt die Bildung von Fibroblasten, die zur Vernarbung der Leber führen.

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Anwendung und Dosierung von Kurkuma

Kurkuma und Curcumin können auf verschiedene Arten eingenommen werden. Zu unterscheiden sind hier die Darreichungsform (Pulver, Kapsel, Tee, Wurzel), der Curcumin-Anteil und die Bioverfügbarkeit. Mit Bioverfügbarkeit bezeichnet man die die Aufnahme- oder Resorptionsfähigkeit des Körpers bezüglich des Wirkstoffes, hier Kurkumin. Da Kurkumin nur eine geringe Wasserlöslichkeit aufweist, sollte man immer schwarzen Pfeffer (Piperin) und Fett hinzufügen. Hierdurch lässt sich die Bioverfügbarkeit um ein Vielfaches erhöhen.

Wir persönlich glauben, dass die Natur immer die beste Kombination an Wirkstoffen zur Verfügung stellt. Daher sehen wir die Verarbeitung der Kurkuma-Wurzel in leckeren Mahlzeiten als die zu bevorzugende Variante an. Die Fette und Gewürze, insbesondere Pfeffer, der anderen Nahrungsbestandteile sorgen für eine naturgemäße Aufnahme (Resorption) der Wirkstoffe des Kurkuma in den Körper. Auch die wertvollen ätherischen Öle werden so verwertet.

Wenn man keine frischen Gelbwurz bekommen kann, greift man am besten zu hochwertigem Kurkuma-Pulver der Bio-Qualität.

Bei Gelbwurz-Tee sollte unbedingt Fett (Koksöl, Sahne etc) und Pfeffer hinzugefügt werden. Ansonsten wird das Curcumin kaum vom Körper resorbiert.

Eine tägliche Versorgung mit Curcuma und Curcumin in ausreichender Menge mit den Mahlzeiten ist für Nicht-Inder schwierig. Manch Menschen mögen aber auch grundsätzlich den Geschmack der gelben Wurzel nicht. Auch eine bewusst höhere Dosierung zur Unterstützung der Heilwirkung bei bestimmten Krankheiten ist nur schwer umsetzbar. Daher empfiehlt es sich zusätzlich Kurkuma in Form von Kapseln einzunehmen. Kapseln haben den Vorteil, dass sie gut zu dosieren und einfach einzunehmen sind. Die angebotenen Produkte unterscheiden sich sehr in Qualität und Curcumin-Anteil. Von reinem Kurkuma bis hochdosiertem, fast reinem Curcumin. Reine Kurkumakapseln geben einem das volle Spektrum an Wirkstoffen des Gelbwurz. Reine Curcumin-Kapseln hingegen liefern hohe Curcumin-Dosis, verstärkende Wirkung andere Bestandteile des Kurkuma gehen jedoch verloren. Am besten nimmt man beides, sollte es mit reinem Curcumin aber nicht übertreiben.

Achten Sie bei der Auswahl eines Kapsel-Produktes immer darauf, ob der Hersteller die Qualität und Reinheit seiner Produkte auch tatsächlich nachweisen kann. Dies gilt sowohl für konventionelle als auch für Bio-Produkte. Eine sehr guten Eindruck macht hier die Marke Mount Natural, die vollständig auf Rohstoffe aus China verzichten und jede Charge in deutschen Labors untersuchen lassen.

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Risiken und Nebenwirkungen bei der Einnahme von Curcuma

Im Normalfall kommt es bei der Einnahme von Curcuma zu keinerlei Nebenwirkungen. Aber man kann natürlich alles überdosieren. Selbst eine Überdosis Wasser kann zum Tod führen. Es gibt kaum etwas, das man bedenkenloser einnehmen kann als Curcuma, insbesondere, wenn es sich um reines Curcuma-Pulver oder Kapseln handelt. Aufgrund der hohen Konzentration an Curcumin in einigen Präparaten sollte man aber gesunden Menschenverstand walten lassen und diese nur kontrolliert einnehmen. Drei Kapsel mit zusammen 1500 mg Curcumin entsprechen in etwa 30-50 Gramm Kurkuma, die lassen sich kaum täglich runterbringen, was an sich schon ein Warnsignal sein sollte. Im Durchschnitt enthält reines Kurkuma ca 3-5% Curcumin.

In seltenen Fällen kann es zu Nebenwirkungen infolge der Curcuma-Einnahme kommen. Dazu gehören unter anderem Magen-Darm-Beschwerden, Sodbrennen, Übelkeit und Durchfall. Deshalb sollte eine solche hochdosierte Therapie immer unter der Aufsicht eines Arztes stattfinden. Schwangere sollten grundsätzlich auf Kurkuma verzichten, da es die Menstruation fördern und die Gebärmutter stimulieren kann, wodurch es zu einer Frühgeburt kommen kann. Da Curcuma zudem die Blutzirkulation anregt, ist eine Wechselwirkung mit Medikamenten zur Blutgerinnung bei der Einnahme zu beachten. Die Folge können übermäßige Blutungen und Blutergüsse sein. Alle diese Nebenwirkungen sind jedoch sehr selten, weshalb sie auf den Präparaten auch nicht angeben werden müssen.

Wenn man sich an ein paar einfache Grundregeln hält, sollte es nicht zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Dies gilt aber für alle Heilmittel, Medikamente und auch Nahrungsmittel.

Fazit: Kurkuma kann ein hilfreiches Superfood sein

Kurkuma ist eine vielseitig einsetzbare Pflanze, die ihren Weg nicht nur in die europäischen Küchen, sondern auch in die alternative, naturnahe Medizin gefunden hat. Zahlreiche wissenschaftliche Studien wurden bereits über die therapeutischen und präventiven Wirkungen des Ingwergewächses veröffentlicht. Insbesondere zur Vorbeugung und Bekämpfung von Volkskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes könnte Kurkuma eine kostengünstige und gesundheitsschonende begleitende Therapiemaßnahme darstellen. Da der potentielle Nutzen so groß und die Risiken so gering sind, ist Kurkuma ein guter täglicher Bestandteil zu Gesundheitserhalt und Krankheitsvorsorge sein. Bei vorliegenden Erkrankungen sollte immer eine arztliche Beratung un Beobachtung erfolgen.


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